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Wir, das sind Natalie & René Wild, züchten Vollblutaraber aus Leidenschaft.
Bereits 1983 funkte es beim Hausherrn gewaltig, als er via eines damaligen Geschäftsfreundes zum ersten Mal mit arabischen Pferden in Kontakt kam.
Das erste Stutfohlen wurde umgehend erworben und noch im selben Jahr wuchs der Pferdebestand auf drei Einheiten - zwei Stütchen und ein Junghengst.
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Ende des darauf folgenden Jahres war der Bestand bereits auf sieben Pferde angewachsen, so dass dringend ein neues Zuhause gefunden werden musste, welches die Haltung der Pferde in unmittelbarer Nähe ermöglichte. Dies, obwohl der Hausherr seinen sportlichen Ambitionen zuvor mit sehr viel mehr Pferden (248 PS) erfolgreich nachgekommen war...
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Eine aus dem 17. Jahrhundert stammende, bauliche Ruine wurde gefunden und Dank der beruflichen Ausbildung (Architekt) des Hausherrn in ein komfortables, neues Zuhause umgebaut. Gleichzeitig wurden die bereits vorhandenen Stallungen renoviert und im Herbst 1985 konnte das neue Heim durch die ganze Familie bereits bezogen werden
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Schon früh waren wir von den spanischen Vollblutarabern und den Marbacher-Blutlinien besonders angetan. 1984 konnte die auf Marbacherlinien basierende Windy (Mameluck / Wiglawia) erworben werden, und schon zwei Jahre später wurde der damalige Jährling Gual Moghar (von Navarro III a.d. Gual Dogan) aus der bekannten Zucht von Maria Teresa Gual de Pons in Mallorca erworben.
Die grössten Erfolge der damaligen Zeit waren der Gewinn des Nationalen Hengst-Championats durch Gual Moghar, sowie der Titel des Junioren-Hengstchampions durch Wahabi Ibn el saud, sowie ein Reserve-Juniorenchampionat an der internationalen Schau in Baden-Baden, durch Wizar Ibn Windy, der leider kurz danach in England eingegangen ist..
Bis zu 23 Pferde standen damals auf unserem Gestüt und der Absatz von Jungpferden lief bestens. Aufgrund der unheilbaren Krankheit von Barbara (gest. 1991), der damaligen Lebensgefährtin, folgten auf privater Ebene turbulente Jahre, welche fast das Ende für das mit viel Elan begonnene Gestüt bedeutet hätten, aber es kam glücklicherweise ganz anders...
1994 erwarb eine junge Dame die Dunkelfuchsstute Estawa, Tochter des einstigen Weltchampions Ibn Estopa. Die Stute zog von dannen, aber der Kontakt blieb erhalten und schon bald danach kehrte sie zurück - und mit ihr die attraktive Besitzerin.
Und wieder funkte es...
Ein Jahr später wurden wir getraut und der Aufschwung begann auf allen Ebenen. Die Stammpferde Windy, Wanisa Bint Windy, Estawa Ibn Estopa, E.S. Estopa und Gual Moghar waren glücklicherweise noch da und die Zucht konnte weitergeführt werden.
Gleichzeitig begann Natalie mit dem Aufbau einer Kinder-Reitschule, welche sich enorm entwickelte. Kinder-Gestütsferien bereicherten das Programm und durch alle diese Aktivitäten sind wir heute in der glücklichen Lage, über einen sich mehr oder weniger selbst tragenden Pferdebestand zu verfügen. Weil sich diese Unternehmen der neuen Gestütsherrin und Lebensgefährtin so superb etablierten, wurde 1999 noch das Welsh-A-Pony Mariska zugekauft, damit auch die ganz jungen Reitschüler über eine passende ‘Unterlage‘ verfügen können...
Züchterisch wurden wir zwar noch eine Weile vom Pech verfolgt, denn 1998 starb Wanisa Bint Windy im Alter von nur 12 Jahren und 1999 verschied Ibn Windy bereits im Alter von zweieinhalb Monaten. Dafür hinterliess uns Wanisa aber Winja Bint Wanisa, welche ein gelungenes Produkt unseres 1997 aus Holland angepachteten Hengstes S.N. Shadek (Ibn Estasha / Sadika) zu werden scheint.
Ebenfalls 1998 wurden wir mit Wizar II beglückt, welcher sich zunehmend als eine gelungene Kombination seiner Eltern - Gual Moghar und Windy - herauskristallisiert.
Anfangs 2000 konnten wir, zusammen mit Markus & Marlies Laube, das spanisch gezogene Stütchen Chopita erwerben, so dass in absehbarer Zeit auch eine spanisch dominante Linie bei uns geführt werden kann. Chopita führt jede Menge grosser, spanischer Vererber wie Garbo, Abab, Uzacur, Galero, Zancudo, Orive, etc., in ihrer Abstammung, und wir sind gespannt, was dereinst aus ihr kommen wird.
Im Jahr 2002 war unsere Homepage 8 Monate online und bis zu diesem Zeitpunkt hatten sich mehr als 3000 Web-Surfer dafür interessiert, oder sind zufällig darauf gestossen. Aufgrund der uns zur Verfügung stehenden Statistik konnten wir sehen, dass uns Interessierte aus Deutschland, Frankreich, Oesterreich, Belgien, Holland, Dänemark, England, Spanien, Italien, Japan, Thailand, Schweden, Finnland, Australien, Estonia, Saudi Arabian und aus den Arabischen Emiraten ‘besucht’ haben. Nebenbei: Wir werden immer wieder gefragt, wie wir auf unseren Gestütsnamen gekommen seien. ‘El Saud’ bedeutete unseres Wissens nämlich nichts spezielles, nur - es klang halt einfach arabisch, denn Saudi Arabien entstand ja aufgrund einer Familien-Dynastie, deren Mitglieder ‘Saud’ hiessen... (Der Begründer des Königreichs Saudi Arabien war ‘Abd al Aziz Ibn Saud’.)
Zur Dynastie ‘Saud’ gehören wir ‘leider Gottes’, bzw. zum Leidwesen ‘Allahs’ eben nicht, ansonsten hätten wir wohl sehr viel mehr Pferde im Stall (und auch in der Garage...). Da wir zur Zeit der Gründung unserer Pferdezucht jedoch in ‘Elsau’ bei Winterthur wohnten, kamen wir eben spontan und aus dem heiterem Himmel irgendwann auf die Idee unser Gestüt ‘- el saud -’ zu nennen. Damals hatten wir jedoch keine Ahnung, dass wir 18 Jahre später auf einer Einrichtung genannt Internet präsent sein würden und dass der Suchbegriff ‘saud’ unter Anderem zu unserer Homepage führen würde. Wie wir jedoch inzwischen aus verlässlicher Quelle (Barbara Pfistner - Arabische Namen und ihre Bedeutung) erfahren haben, heisst ‘saud’ glücklich, und glücklich sind unsere Araber ganz bestimmt. Dass wir es in diesem Zusammenhang nicht immer sein können ist logisch, denn züchten bedeutet ja nicht nur Freude, sondern eben auch Schmerz und Abschied nehmen...
Dieser etwas seltsame Geistesblitz entstammte also dem Jahre 1983 und somit konnten wir 2005 bereits das 20’-jährige Jubiläum feiern, wobei diese Zeitspanne durch etliche Turbulenzen gekennzeichnet war.
Ein Zuchtziel zu verfolgen ist schwer, insbesondere, wenn die besten Stuten und vielversprechende Nachzucht (Wanisa Bint Windy, Wizar Ibn Windy, Ibn Windy, sowie Eicka inkl. Fohlen) phasenweise am Laufmeter um’s Leben kommen. Wenn dazu noch andere Schicksalsschläge kommen, gerät wohl irgendwann jedermann an den Punkt, an dem sich die Ueberlegung aufdrängt, ob man die Sache ausklingen lassen soll, oder ob man sie gegebenenfalls mit neuem Schwung versehen soll
Wir haben uns für letzteres entschieden!
Nachdem wir die ersten sechs Jahre unseren Elan primär darin investierten, den Reit- und Ferienbetrieb in Schwung zu bringen, wollten wir nun betreffend der Zucht wieder einen Anlauf nehmen.
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Mit der Anpachtung von Aligance hofften wir, den Impuls gesetzt zu haben, der uns züchterisch einen Schritt weiter bringen wird. Die Zukunft sollte es zeigen, sofern wir vom spezifischen Pech der ersten Jahre verschont blieben. Es war an der Zeit einen jungen Hengst einzusetzen, denn Anstrengungen mittels KB für Blutauffrischung zu sorgen waren vergebliche Liebesmüh. Unsere Stuten hielten anscheinend nichts von künstlicher Befruchtung... Trotzdem erfreuten wir uns weiterhin an Moghar und er wurde auch nicht ganz arbeitslos. Was uns betreffend ‘Moghli’ immer am meisten freute, waren die Erfolge seines Sohnes ‘Te Quiero’ unter Sabrina Arnold, aber auch die Begeisterung der Besitzer seiner Nachkommen, die immer wieder über die tolle Rittigkeit seiner Söhne und Töchter berichten. Wertvoll sind für uns sowohl seine eigenen Erfolge unter dem Sattel, als auch die seiner Nachkommen, wobei wir uns selbstverständlich bewusst sind, dass diese Erfolge immer paarweise errungen werden. Gerade im Falle von ‘Te Quiero’ ist es ein ausserordentlicher Verdienst seiner Reiterin, dass sie ihn dazu befähigte, derart gewaltige Leistungen zu erbringen. Es braucht dazu nicht nur ein gutes Pferd, sondern eben auch einen Partner mit eisernem Durchhaltevermögen. An dieser Stelle sei diesbezüglich allen ganz herzlich gedankt!
Am schönsten für uns war jedoch, dass wir auch ‘das verflixte Siebte’ eine ganze Weile überstanden haben und in keiner Weise so empfanden, als wäre es Zeit in dieser Angelegenheit unerfreulichen Stürme oder Langeweile aufkommen zu lassen - im Gegenteil!
2003 kam E.S. Castilla von Aligance a.d. Chopita zur Welt. Das Stutfohlen von Aligance a.d Estopa verstarb kurz nach der Geburt. Im selben Jahr hatte Tanja Borer ein Stutfohlen von Moghar aus ihrer Filista, welches wir schon am Tag seiner Geburt unbedingt erwerben wollten. Ein Jahr später war es dann soweit und wir durften Faaina Bint Moghar unser Eigen nennen. Leider mussten wir in diesem Jahr aber Windy, im Alter von 28 Jahren auf die immergrünen Weiden entlassen, und nur ein halbes Jahr später war es mit Estawa Ibn Estopa soweit.
2004 hatten wir nur ein Fohlen, nämlich El Corazon von Wizar II a.d. Estopa. Dieses Hengstfohlen entstammt also einer Inzucht, sind doch beide Elternteile Moghar-Kinder. Der Jüngling scheint vielversprechend und verbringt sein Leben die ersten 3 Jahre im Allgäuerhof auf der Fohlenweide.
2005 wurde ein erneuter züchterischer Anlauf genommen und wir haben Winja mit Ali Khan, und Estopa mit Shaklan Ibn Bengali belegt. Ausserdem haben wir den rein ägyptischen Junghengst Najihm, von Hamra Aligance a.d Najihma in unser Gestüt geholt, um noch ein Andenken an seinen Vater zu haben. Seine Abstammung ist erstklassig und lässt Hoffnungen gerechtfertigt erscheinen.
Der Reitbetrieb würde wohl immer noch mehr wachsen, aber dieses Wachstum sollte zu Gunsten unseres Privatlebens begrenzt bleiben, denn auch unser Eheleben wollen wir geniessen und privat hatten und haben wir eben auch noch immer einiges im Sinn... Mittlerweile sind wir 12 Jahre glücklich verheiratet, das Gestüt ist seit 22 Jahren im Sperbersholz beheimatet und unser Moghli ist ebenfalls 22 Jahre alt. Zeit zum feiern also...
Dank der vielen jugendlichen Helfer wie Stefanie, Manuela, Andrina, Debbie, Roxanne, Selina, etc., und selbstverständlich vor allem Dank unserer neuen Partnerin im Reitbetrieb (Corinne), können wir nun auch ab und zu unbeschwert unseren ‘Zoo’ verlassen, um unsere Freizeit ein wenig zu geniessen. ..
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Wir geniessen immer wieder mal Flitterwochen.
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Inzwischen sind wieder ein paar Jährchen vorbeigezogen und wir verweilen bereits im 10. Jahr nach dem Millenium. Corinne ist mittlerweile bereits 5 Jahre bei uns und gehört so richtig zur Familie. Wizar ist mittlerweile in Corinnes Besitz übergegangen, El Corazon haben wir an die Familie Gräflein verkauft. Winja Bint Wanisa ist mit ihrer neuen Besitzerin, Manuela Löhri glücklich, und Chopita haben wir an unsere ehemalige Helferin Claudia Wenz verkauft. E.S. Castilla hat ihr erstes Stutfohlen, Caleema von Kublai Khan (Besitzerin Christine Engler) geboren. Unser Bestand an nervenstarken und zuverlässigen Reitpferden wird mittlerweile durch den wunderschönen, kupferbraunen E.S. Eterno ergänzt, welchen wir mittels Shaklan Ibn Bengali und E.S. Estopa selbst gezüchtet haben.
Auch von Najihm haben wir die ersten Fohlen bereits bei uns begrüsst, nämlich Fareed Aziz (Bes. Tanja Borer) und das letzte Fohlen von E.S. Estopa, ein sehr typvolles Hengstfohlen Namens Esporlas. Estopa mussten wir leider Ende 2009 im Alter von 18 Jahren auf die immergrünen Weiden entlassen.
Nachdem unser 'Moghli' 2004 bereits zum zweiten Male eine Goldprämierung anlässlich der Beständeschau erringen konnte, beschlossen wir ja damals wir würden ihn im Alter von 25 Jahren noch einmal vor versammeltem Publikum zeigen. Dieses Jahr war es dann soweit und der alte Herr konnte sich noch einmal so richtig in Szene setzen. Zweithöchste Note der ganzen Schau, Klassensieg und bestbewerteter Hengst der Beständeschau 2010 wurde unserem Senior zugesprochen, nachdem er sich noch einmal von seiner allerbesten Seite gezeigt hatte.
Anfangs September dieses Jahres waren wieder mal ein paar Tage Urlaub in Mallorca angesagt. Selbstverständlich mussten wir da auch die Geburtsstätte unseres Seniorenchampions einmal mehr besuchen. Es war wohl Schicksal, dass das freundliche, acht Monate junge Stütchen, welches uns zuerst beschnupperte, ausgerechnet 'Maya' hiess. Zwei mal waren wir stundenlang auf dem Gestüt von Maria Teresa Gual, und zweimal verfolgte uns die Kleine auf Schritt und Tritt. Zu ihr gesellte sich dann noch 'Gual Hariki', ein Ebenbild unserer verstorbenen Estopa, und um unsere Vernunft war's geschehen. Noch sind wir am verhandeln, aber wir sind ziemlich überzeugt, dass die Beiden in nicht allzu ferner Zeit bei uns einstallen werden. Dass die grosse Vollschwester von 'Gual Maya' 2002 zudem spanische Juniorenchampionesse war dürfte unseren Entscheid auch nicht unbedingt negativ beeinflussen, ist doch Gual Bassoram das erwachsene Ebenbild von ihr.
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'Go spanish and win' ist zwar seit langer Zeit nicht mehr im Trend, aber wir wollen es noch einmal wissen. Aufgrund unserer Erfahrung mit spanischen Blutlinien, deren liebevoller Charakter und deren enorme Nervenstärke sind wir überzeugt, dass dieser Slogan einfach zu uns passt. Unser 'Gual Moghar' hat es noch und noch bewiesen.
Looking forward to welcome some new ones..
Mitte Oktober 2010 kam es noch besser: Der selbsternannte Herr des Hauses gründete zusammen mit Alex Brändle, dem Vater von Corinne, die ‘L. A. Kordelas Partnership’ und erwarb von Lasahr Arabians den vielversprechenden Junghengst L.A. Kordelas. Mit diesem Prachtsexemplar international hochrangiger und berühmter Vorfahren soll ein neues Kapitel eingeläutet werden, in dem unser Gestüt auch wieder an internationalen Schauen präsent sein wird. Aus diesem Grunde wird Kordelas auch zu einem professionellen Trainer in’s Schautraining gebracht. Wir wollen mal sehen, ob wir gegen die immer schwerer wiegende, internationale Konkurrenz wenigstens den Hauch einer Chance haben. Ausserdem werden wir auch Stuten mit ihm belegen wenn er dereinst mal nicht mehr ganz so feucht hinter den Ohren ist. Wir freuen uns jedenfalls riesig auf die kommende Abwechslung...
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L.A. Kordelas, von Forever Besson aus der L.A. Kalahari
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Inzwischen sind wieder ein paar Monate verstrichen und die beiden Spanierinnen haben sich bereits gut bei uns eingelebt. Kordelas wurde für Bordeaux und Menton vergeblich angemeldet, weil im Trainingscenter von Scott Allman ein Pilzvirus eingeschleppt wurde, von welchem leider auch unser Kleiner befallen wurde. Für die internationale B-Show in Manerbio (Italien) klappte es dann jedoch endlich, und wie... L.A. Kordelas gewann bei seinem ersten Start seine Klasse in einem Feld von 10 überaus starken Konkurrenten. Tags darauf wurde er noch zum Bronzemedaillen-Juniorchampion gekürt, so dass wir mit Fug und Recht mit seinem Showdebut zufrieden sein konnten. Wir freuen uns mit ihm eine Zukunft zu haben...
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Zum Schluss der Schausaison 2011 startete Kordelas noch in Deauville (France), wo er den 2. Rang in einer starken Klasse belegte und als krönenden Abschluss konnte er den 4. Rang an der Europameisterschaft in Verona (Italy) belegen. Wir dürfen wohl mit Recht stolz auf ihn sein, ist doch das internationale Parkett von immer noch besserem Hengstnachwuchs geprägt und Kordelas konnte einige, andernorts erfolgreiche Schausieger und Champions hinter sich lassen. Von Verona aus ging es dann zu Mary Lang, wo er zur Zeit einfach Pferd sein darf, um nächste Saison wieder frisch und munter in's Rampenlicht zu treten.
Leider haben sich in der Zwischenzeit aber auch gravierende Veränderungen für die Zukunft unseres Gestüts ergeben. Nachdem René bereits im Sommer an einer nicht heilen wollenden Lungenentzündung litt, erhielten wir Anfangs November 2011 die Diagnose unheilbares Karzinom. Durch diese Umstände sind wir gezwungen unseren Pferdebestand drastisch zu reduzieren, um nur noch so viel Belastung zu tragen wie es aufgrund der Fakten möglich ist, denn Natalie kann das Gestüt unmöglich alleine weiterführen! Wir haben uns deshalb entschlossen einen Neubeginn zu wagen, unser Gestüt zu verkaufen und ein kleineres Haus für uns zu bauen. Selbstverständlich hoffen wir, dass die Chemotherapien so erfolgreich sind, dass es uns noch eine Weile vergönnt ist unser neues Heim gemeinsam zu geniessen. Wir blicken also vorwärts und hadern nicht mit dem Schicksal...
Unsere Aktivitäten werden jedoch dadurch geprägt sein, dass wir eben noch möglichst viele schöne Momente gemeinsam erleben möchten. Dazu gehört aber auch immer noch ein Restbestand an geliebten Vollblutarabern und das Zusammensein mit vielen Freunden, die wir in dieser Szene kennen- und schätzen gelernt haben.
Fortsetzung folgt...
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